Katzen erziehen

Kann ich wirklich eine Katze erziehen? Die kurze und schmerzlose Antwort vorweg: JA, Sie können!

Natürlich können Sie eine Katze nicht wie einen Hund erziehen, dennoch haben Sie viele Möglichkeiten, wie Sie Ihrer Katze bestimmte Verhaltensweisen abgewöhnen und neue lernen.

Damit hallo und herzlich willkommen auf dieser Website. Mein Name ist Oliver Pfeil und ich lerne Ihnen auf dieser Seite, wie Sie mit Ihrem (kleinen/neuen) Stubentiger richtig umgehen und ihn artgerecht erziehen.

Dabei ist es wichtig, dass Sie der Katze von Anfang an Grenzen setzen und falsches Verhalten von Anfang an untersagen. Der Satz „ach sie ist ja noch klein, so süß und weiß es ja noch nicht“ würde Sie später sehr teuer zu stehen kommen.

Lernen Sie Ihrer Katze von Anfang an was sie darf und was nicht. Damit meine ich nicht, dass Sie Ihre Katze bestrafen sollten, da wären wir nämlich schon beim ersten Punkt.

Niemals sollten Sie Ihre Katze körperlich bestrafen. Das ist nicht artgerecht und die Katze würde es Ihnen früher oder später (eher früher) sehr persönlich nehmen, was schlecht für die Bindung zwischen Ihnen und Ihrer Katze wäre. Sie möchten ja auch nicht geschlagen werden, wenn Sie etwas falsch gemacht haben.

Die wesentlich bessere Alternative ist es, wenn Sie Ihrem kleinen Tiger bessere Alternativen aufzeigen. Dazu möchte ich Ihnen ein kurzes Beispiel nennen:

Katzen sind kleine Tiere und haben gerne einen Überblick über das Geschehen. Es ist also ganz natürlich, dass die Katze auf den Essenstisch hüpft. Denn woher sollte sie wissen, dass sie das nicht darf.

Natürlich können Sie es Ihrer Katze verbieten, das ist auch richtig und in Ordnung. Damit erziehen Sie Ihre Katze und zeigen Ihr Grenzen auf. Noch besser ist es, wenn Sie Ihr zusätzlich eine Alternative anbieten.

Denken Sie dabei daran, dass Ihre Katze gerne mit im Geschehen ist und das Ganze von einer hohen und sichern Position überblicken möchte. Schaffen Sie also einen gemütlichen Platz für Ihre Katze und das Problem mit dem Esstisch löst sich von ganz alleine.

Seien Sie einfach kreativ und überlegen Sie sich bei einem Fehlverhalten Ihrer Katze, wieso sie das jetzt gerade macht. Versetzen Sie sich einfach mal in die Katze hinein und dann denken Sie sich eine Lösung und Alternative aus.

Das hört sich doch schon viel besser an, als die Katze nur zu bestrafen oder ihr lediglich die Grenzen aufzuzeigen. Ihre Katze wird glücklich sein und es Ihnen danken.

Spielen Sie regelmäßig mit Ihrer Katze!

Katzen sind Jäger und brauchen Bewegung und Beschäftigung. Freigänger toben sich draußen in der Natur aus und jagen Mäuse, Schmetterlinge, Insekten und kontrollieren ihr Revier. Natürlich sollten Sie auch mit Ihrer Katze spielen, wenn es eine Freigängerkatze ist.

Besonders bei Wohnungskatzen ist es wichtig, dass Sie 2-3 Mal pro Tag mit Ihrer Katze spielen. Lieber 3x 10 Minuten als einmal eine längere Zeit, damit Sie Ihre Katze nicht überfordern.

Damit können Sie Ihre Katze spielerisch erziehen und haben zusammen jede Menge Spaß. Das Spielen mit der Oberkatze Mensch festigt und erhöht gleichzeitig die Bindung zwischen Ihrem kleinen Tiger und Ihnen.

Sie finden bald selbst heraus, auf welche Spiele und Spielzeuge Ihre Katze so richtig abfährt. Wichtig ist, dass Sie die Spielzeuge nach dem spielen wieder verstecken, damit sie interessant bleiben.

Da Katzen Jäger sind und die Beute vor ihnen wegrennt, sollten Sie das Spielzeug von der Mize wegbewegen, denn nur dann wecken Sie den Jagdinstinkt Ihres kleinen Tigers.

Was ist Clickertraining und kann ich damit meine Katze wirklich erziehen?

Am Anfang dieses Textes habe ich Ihnen ja schon erzählt, dass Sie Ihre Katze durchaus erziehen können. Seit vielen Jahrzehnten werden Tiere mit dem sogenannten Clickertraining erzogen und Tricks beigebracht.

Einfach ausgedrückt funktioniert Klickertraining bei Katzen wie folgt: Als erstes wird Ihre Katze darauf konditioniert, dass sie bei einem Click (also einem ganz bestimmten Geräusch) ein Leckerli, also eine Belohnung bekommt.

Wenn die Katze das verstanden hat und weiß, dass sie bei diesem Click eine Belohnung bekommt, möchte sie dieses Clicken natürlich sehr oft hören. Denn alleine das Clicken wird für die Katze später schon eine Belohnung sein.

Jetzt können Sie mit der Katze bestimmte Verhaltensweisen und Tricks einstudieren. Immer wenn Ihre Katze etwas richtig macht, Clicken Sie und geben der Katze ein Leckerli. So lernt Ihr kleiner Stubentiger, welches Verhalten er ab sofort öfters zeigen soll.

Leider kann ich Ihnen das jetzt nicht im Detail erklären, wie das Clickertraining vollständig funktioniert. Das würde den Rahmen dieses Textes etwas sprengen.

Sie sehen, das Sie Ihre Katze wirklich erziehen können, wenn Sie sich ein bisschen mit dem natürlichen Verhalten Ihrer Katze auseinandersetzen und sich ein paar kleinen Tricks behelfen.

Möchten Sie mehr über Ihre Katze lernen?

Gerne helfe ich Ihnen dabei und zeige Ihnen ganz genau, was Sie bei Ihrer Katze unbedingt beachten müssen.

Das beginnt bei der „Grundausstattung“, die Sie vor dem Einzug Ihres Tigers unbedingt haben müssen, über eine katzensichere Wohnung bis hin zum Erziehen Ihrer Katze.

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weitere Infos gibt es hier
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